Vertragsanbau
Werden Sie jetzt Holderhof-Partner.
Sie sind Landwirtin oder Landwirt und möchten in neue Mostobstanlagen investieren? Wir begleiten Sie – mit Erfahrung, Know-how und fairen Abnahmebedingungen. Profitieren Sie von langfristigen Abnahmeverträgen, persönlicher Beratung und einem erfahrenen Partner an Ihrer Seite – Holderhof.
Die Unsicherheit im Markt, schwankende Preise und fehlende Planungssicherheit bremsen viele Landwirt:innen aus – obwohl sie eigentlich investieren möchten. Wir verstehen das. Und genau hier setzen wir an: Wir suchen weitere engagierte Partnerbetriebe – insbesondere aus den Labels Demeter, Bio Suisse und IP-Suisse.
Holderhof als starker Partner
Seit Jahren arbeiten wir eng mit lokalen Betrieben zusammen
Regionale Apfelprodukte mit höchstem Qualitätsanspruch
Langfristige Abnahmeverträge (mind. 5 Jahre)
Persönliche Beratung & Begleitung ab dem ersten Gespräch
Wie Sie Holderhof-Partner werden:
1. Unverbindlich anfragen
Füllen Sie das Kontaktformular aus – ganz unverbindlich. Unser Ansprechpartner, Peter Lenggenhager, meldet sich zeitnah bei Ihnen.
Gemeinsam prüfen wir Ihre Ausgangslage, besprechen Flächen und klären offene Fragen – persönlich und individuell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt.
Mit unserer Unterstützung pflanzen Sie Ihre Mostobstanlage. Wir begleiten Sie von Anfang an – inklusive Abnahmegarantie.
Unsere Partner
Katja Geisser-Lehmann, Mostobst-Produzentin Suisse Garantie
Katja Geisser-Lehmann bewirtschaftet gemeinsam mit ihrem Ehemann und ihren Eltern einen Mostobstbetrieb mit rund vier Hektaren Niederstammanlage. Der Betrieb setzt auf traditionelle Sorten wie Boskoop sowie auf moderne wie Jonagold, Rewena oder Empire.
Seit der Hofübergabe von ihren Eltern führt Katja Geisser-Lehmann den Betrieb mit viel Engagement weiter. Ein grosser Teil des Einkommens stammt aus dem Mostobst – umso wichtiger ist ihr eine faire und langfristige Zusammenarbeit. Dass der Holderhof spezialisierte Mostobstbetriebe partnerschaftlich begleitet und die Wertschätzung für den Mostapfel hochhält, ist für sie zentral.
Sie schätzt zudem unsere Innovationsfreude sowie vielseitige Verarbeitung der Äpfel zu Saft, Apfelmus oder Ringli.
Sven Menzi, Mostobst-Produzent: IP Suisse und Hochstamm Suisse aus Niederbüren
Sven Menzi bewirtschaftet in der Ostschweiz einen der grössten Hochstamm-Obstbaubetriebe der Region. Mit über 1’000 Bäumen setzt er auf eine mechanisierte Ernte und effiziente Bewirtschaftung – ohne die ökologischen Werte aus den Augen zu verlieren.
Seine Mostäpfel stammen aus IP-SUISSE-zertifizierten Anlagen. Die Zusammenarbeit mit dem Holderhof ermöglicht ihm, grosse Mengen hochwertiger Äpfel mit klarer Abnahmegarantie zu vermarkten. Für Menzi ist das ein entscheidender Faktor für die wirtschaftliche Tragfähigkeit seines Betriebs.
Die Kombination aus moderner Technik, nachhaltiger Produktion und verlässlicher Partnerschaft zeigt: Hochstamm-Obstbau kann auch im grossen Stil erfolgreich sein.
Etienne Straumann, Mostobst-Produzent: Demeter aus Dotnach TG
Auf dem Altschhof in Dotnacht TG bewirtschaften Etienne und Annemie Straumann ihren 41-Hektaren-Betrieb nach Demeter-Richtlinien. Im Hochstamm-Obstgarten weiden Simmentaler-Kühe – ein Sinnbild für den ganzheitlichen Ansatz der Familie.
Die Mostäpfel von rund 600 Hochstammbäumen sind neben der Milch ein zentrales Standbein. Die Verarbeitung unter dem Demeter-Label wurde erst durch den Holderhof in grösseren Mengen möglich – mit fairer Abgeltung und langfristiger Abnahmegarantie. Zuvor landeten die Äpfel im regulären Bio-Kanal ohne Mehrwert.
Die kurzen Wege zum Verarbeitungszentrum in Sulgen, die Planungssicherheit und die Wertschätzung für alte Sorten sind für die Straumanns zentrale Vorteile. So wird der Erhalt ihrer wertvollen Obstgärten langfristig gesichert.
Rebecca Eggenberger, Mostobst-Produzentin Bio Suisse aus Hauptwil TG
Rebecca Eggenberger führt im Nebenerwerb einen Landwirtschaftsbetrieb mit Tieren – zeitlich eine Herausforderung. Um wirtschaftlich breiter aufgestellt zu sein, entschied sie sich für eine Mostobst-Anlage als zweites, flexibles Standbein. Damit schafft sie eine sinnvolle Ergänzung zum arbeitsintensiven Tierbereich und mehr langfristige Stabilität für ihren Betrieb.
Durch ihren Lohnunternehmer kam sie zum Holderhof – und war schnell überzeugt. Die Zusammenarbeit beschreibt sie als „Wellness-Komplettpaket“: Die Anlage wurde individuell geplant – von der Organisation der Jungpflanzen bis zur Pflanzung. Persönliche Beratung, kurze Wege, kompetente Ansprechpartner – und eine faire Abnahmegarantie gaben ihr die nötige Sicherheit für diesen Schritt.
Ob Kleinbetrieb oder Grossproduzent: Beim Holderhof zählt jeder gleich viel. Für Rebecca war dies ein Grund mehr, sich für einen bodenständigen Partner mit Handschlagqualität zu entscheiden.
Was wird aus Ihren Äpfeln produziert?
Wir bei Holderhof setzen auf 100 % Direktsaft statt Konzentrat – für echten Geschmack und maximale Wertschöpfung in der Region. Aus den gelieferten Mostäpfeln entstehen hochwertige Produkte wie unsere Holderhof Apfelschorle, naturtrüber und klarer Apfelsaft oder feines Apfelmus. Je nach Qualität und Sorte verarbeiten wir die Äpfel zudem zu weiteren Spezialitäten – etwa Apfelringli oder Rezepturkomponenten für unsere Bio- und Demeter-Getränkelinien.
Durch die schonende Verarbeitung und kurze Wege vom Feld zur Produktion bleibt das volle Aroma erhalten – und Ihre Äpfel bekommen die Wertschätzung, die sie verdienen.
Unser Versprechen an den Konsumenten:
100% Schweizer Mostäpfel
nachhaltige Bewirtschaftung
lokale Wertschöpfung
Peter, was versteht man unter Direktsaft?
«Apfeldirektsaft ist ein naturbelassener Saft, der direkt aus frisch gepressten Äpfeln gewonnen wird. Der Direktsaft bewahrt dadurch den ursprünglichen Geschmack und enthält keine Zusatzstoffe wie Zucker oder Konservierungsmittel.
Direktsaft ist also besonders frisch und unverfälscht, weil er direkt aus der Frucht kommt.»
Peter Lenggenhager, Verantwortlicher Vertragsanbau Landwirtschaft, Holderhof Produkte AG
Weshalb kein Konzentrat?
Denn die Herstellung von Konzentrat verbraucht Unmengen von Energie und Trinkwasser: In einem energieintensiven Verdampfungsverfahren wird dem Apfelsaft das Wasser entzogen und entsorgt – und zwar unglaubliche 8 dl Wasser pro Liter Apfelsaft. Bei diesem Herstellungsverfahren gehen so 48 Millionen Liter Wasser in der Schweiz verloren.
Und das ist noch nicht alles: Für die Rückverdünnung braucht es noch einmal die gleiche Menge an wertvollem Wasser aus der Trinkwasserversorgung.
Wo entsteht unser Direktsaft?
Im modernen Fruchtverarbeitungszentrum in Sulgen, TG verarbeiten wir seit dem Jahr 2022 jährlich bis zu 15’000 Tonnen Schweizer Mostäpfel zu Apfelsaft. Die verarbeiteten Äpfel stammen aus der eigenen Plantage und von mit langjährigen Abnahmeverträgen ausgestatteten regionalen Obstbetrieben.
Das Fruchtverarbeitungszentrum wurde von Grund auf neu geplant, mit optimierten Verarbeitungsprozessen und Abläufen in einer modernen Anlagenlandschaft. Das erlaubt einen effizienten Betrieb, auf dem neben der hauptsächlichen Produktion von Apfelsaft auch andere verarbeitete Produkte wie Apfelmus oder weitere Halbfabrikate hergestellt werden.
Kontakt
Haben Sie Fragen, Anregungen oder benötigen Sie eine Auskunft? Dann nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf – wir helfen Ihnen gerne weiter.
Peter Lenggenhager
Verantwortlicher Vertragsanbau Landwirtschaft, Holderhof Produkte AG
Holderhof Sulgen AG
Bühlstrasse 71 | CH-8583 Sulgen
Direktwahl: +41 71 387 49 85
Telefon: +41 71 387 49 99
plenggenhager@holderhof.ch


